Mein Name ist Max und ich bin Anfang 30. Seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich dem Tischtennis verschrieben, einem Sport, dem ich sehr gerne nachgehe und welcher seit meinem Einzug in die Kreisliga mehr als nur ein Hobby für mich ist.

Auf meinem Blog möchte ich euch meine Leidenschaft näherbringen und euer Interesse für diesen wundervollen Sport wecken. Dabei werdet ihr schnell feststellen, wie vielseitig dieses Thema sein kann und dass Tischtennis nicht nur aus Aufschlag und Einzel besteht.

Zunächst möchte ich euch eine kleine Einführung in die Geschichte dieses Sports geben. Im Gegensatz zu anderen Sportarten wurde Tischtennis nämlich erst kurz vor der Wende, also 1988, olympisch und steht seitdem fest auf dem Programm der Olympischen Sommerspiele.

Die ursprünglichen Anfänge reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück, genauer gesagt: nach England. Dort spielte man erstmals 1874 eine Variante des Tischtennis, das damals allerdings noch „Spharistike“ hieß und vorwiegend der gesellschaftlichen Unterhaltung des Adels galt. Erst gute sieben Jahre später, also 1891, nachdem man den Sport zwischenzeitlich aufgrund der Unabhängigkeit von Wind und Wetter nach drinnen verlegte, entwickelte sich aus dem „Raum-Tennis“ die Bezeichnung „ping pong“.

Es dauerte noch weitere neun Jahre, ehe die erste Organisation des englischen Tischtennis ins Leben gerufen wurde. Dies geschah 1900 mit der Gründung der ETTA (English Table Tennis Association) und sorgte dafür, dass Tischtennis auch über die Adelskreise hinaus bei der Bevölkerung populär wurde.

Nach der Gründung nationaler Mannschaften und der Austragung von Turnieren auf Landesebene markierte das Jahr 1902 einen Meilenstein in der Geschichte des Tischtennis: Im österreichischen Wien fand ein internationales Turnier statt, welches neben kleineren Tischen auch über ein modernisiertes Regelwerk verfügte. Mit einer Dauer von drei Tagen und großem Besucherandrang war es das erste seiner Art.

Zunächst als modische Freizeitbeschäftigung angesehen entwickelte sich Tischtennis nach Ende des Ersten Weltkrieges zunehmend als Wettkampfsport. Diese wurden vor allem in Mittel- und Osteuropa ausgetragen und blieben seitdem über die nationalen Grenzen hinaus beliebt.

Ihr seht: Tischtennis verbindet nicht nur, sondern stellt auch die eigenen Fähigkeiten auf die Probe. Wer Herausforderungen sucht, wird sie hier sicher finden und kommt voll auf seine Kosten, um es mal so zu sagen. Auch wenn dieser Sport sehr historisch und vielseitig ist, so wird es doch niemals langweilig werden. Es gibt viele Möglichkeiten, sich näher mit Tischtennis und seiner Anziehungskraft zu beschäftigen. Eine Möglichkeit zum Einstieg: meinen Blog lesen! 😉